Floh und Wurm

Mein Tier geht nicht Raus, es kann keine Flöhe haben und auch keine Würmer ! Aussage von heute Okt. 2012 und man hört es immer wieder
Besagte Katze hatte einige verfilzte Stellen, nach Rasur sah man Flohkot und höchst agile schwarze Flitzer 😉 Flöhe halt. Jedes Tier mit Flöhen sollte auch entwurmt werden, da besagte Flöhe Überträger von Bandwürmern sind. Also immer erst Flohbehandlung dann Wurmbehandlung. WICHTIG immer erst Entwurmen, dann Impfen, da alle Parasiten das Imunsystem schwächen.
Aber wie kommt der Floh in die Wohnung, recht einfach Floheier sind mikroskopisch klein und können wie Staubpartikel in die Wohnung gelangen also Wind, Blumenerde und Besitzer, gleiches gilt für Wurmeier.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Wurmbefall läst sich nicht homöophatisch behandeln, selbst der Kleintierhomöopathiepapst Hans Wolter weist darauf hin. Die Homöophathie kann uns nur unterstützen und das Imunsystem gegen Befall stärken. Es gibt jedoch genügend gutverträgliche Antiparasitika, sogar für die befallene Wohnung 😉 .

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Impfungen – sind die denn wirklich nötig ?

Sind Impfungen wirklich nötig ?

Eine Frage die oft in der Praxis gestellt wird, mein Hund / Katze ist doch schon so alt, die braucht das doch nicht mehr.

Die Antwort ist ganz eindeutig Ja, die Impfungen sind nötig, nicht nur für das einzelne Tier, sondern zur Gesunderhaltung der ganzen Art. Stellen sie sich nur die Frage, wie verbreitet wären die Kinderlähmung oder die Pocken, wenn nicht dagegen geimpft würde oder geimpft worden wäre. Mein eigener Vater hatte noch Kinderlähmung und aufgrund dessen ein gelähmtes Bein. Heute sieht man diese Erkrankung bei uns nicht mehr, Dank der konsequenten Impfungen, die Pocken, die ganze Landstriche entvölkerte, ist Dank eines strikten Impfregimes ausgerottet.
Hunde und Katzen mit Tollwut sind sehr selten geworden, aber die Wildtollwut existiert immer noch und ist ein bleibendes Reservoir für diese Krankheit und somit ein stetes Risiko für unsere Lieblinge und auch für uns (es gibt keine Heilung). Die Erkrankungen Staupe, Parvovirose, canine Hepatitis, Katzenschnupfen etc. sind durch die Impfungen stark zurückgedrängt worden, jedoch nicht ausgerottet. Durch die Zunahme von Tieren, die aus dem Ausland zu uns kommen sind auch diese Krankheiten wieder vermehrt aufgetreten (vorzugsweise Staupe), der einzige Schutz gegen diese Krankheiten ist die Impfung, denn sie baut eine körpereigene Imunität auf. Der Spruch “Vorbeugen ist besser als Heilen” kann in dem Fall ergänzt werden durch ” und meist auch viel billiger”. Die Meisten der Krankheiten gegen die geimpft werden kann, sind viraler Natur und führen letztlich zum Tode oder zumindest zu sehr schweren und aufwändig zu therapierenden Erkrankungen, besonders empfänglich sind junge, alte oder immunschwache Tiere, somit sind wir wieder am Anfang der Fragestellung. Ja die Impfung ist notwendig besonders bei jungen und alten Tieren.

Hier ein typisches Staupegebiß nach überstandener Infektion.

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Hallo Tierfreunde

Hallo an alle Tierbesitzer, ich weiss zwar noch nicht ganz was ich mit diesem Blog (was immer das ist ) machen soll aber er ist erstmal installiert, Weiteres wird sich finden,

Herzlichst Dr. Reinhard Biermann

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